Donald Trump wollte Bitcoin „verfolgen“

Donald Trump wollte Bitcoin „verfolgen“, sagt John Bolton in seinem Buch

In seinem noch nicht veröffentlichten Buch sagt der ehemalige nationale Sicherheitsberater John Bolton, dass Donald Trump Bitcoin schon seit geraumer Zeit sehr negativ gegenübersteht.

John Bolton hat in seinem Buch gesagt, dass US-Präsident Donald Trump den Finanzminister angewiesen hat, Bitcoin zu „jagen“.

Dies kommt daher, dass der Präsident letztes Jahr um diese Zeit der Krypto-Währung und dem Krypto-Raum gegenüber antagonistisch eingestellt war.

Das Buch mit dem Titel „Der Raum, in dem es geschah“ steht noch in den Bücherregalen. Das Justizministerium der Vereinigten Staaten tut alles in seiner Macht Stehende, um zu verhindern, dass es herauskommt. Bolton weist in dem Buch darauf hin, dass Präsident Trump kein Fremder für Bitcoin war.

Donald Trump hasst Bitcoin

Das US-Papier der Washingtoner Prüferin hat Auszüge aus dem Buch erhalten. Dem Papier zufolge stammt das Zitat aus einem Gespräch vom Mai 2018. In einem spannungsgeladenen Gespräch mit Steven Mnuchin soll Trump dem Finanzminister gesagt haben, dass das Zitat aus einem Gespräch vom Mai 2018 stamme:

„Verfolgen Sie Bitcoin [wegen Betrugs]“.

Mnuchin antwortete daraufhin:

„Wenn Sie mich nicht im Handel haben wollen, gut, dann wird Ihr Wirtschaftsteam alles ausführen, was Sie wollen.

Dies ist vor dem Tweeting von Präsident Trump gegen Bitcoin. Zu diesem Zeitpunkt war die Krypto-Währungsblase von 2017 zu Ende, und die Auswirkungen waren überall zu spüren. Kontextuell hatte das Gespräch mit Finanzminister Mnuchin mit dem Handelskrieg zwischen den USA und China zu tun.

Auch wenn diese Äußerungen im Jahr 2018 erfolgten, wurde bis 2019 nicht viel zur Regulierung der Kryptowährungen unternommen. Im Jahr 2019 sagte Steven Munichin gegenüber Bloomberg:

„Wir sehen uns alle Krypto-Aktiva an. Wir werden sicherstellen, dass wir einen einheitlichen Ansatz verfolgen, und ich vermute, dass es noch mehr Regulierungen geben wird, die von all diesen Agenturen herauskommen werden.

Die Dinge schienen ihren Höhepunkt erreicht zu haben, als Munichin im Namen des Financial Crimes Enforcement Network (FinCen) sagte, dass es „erhebliche neue Anforderungen“ für Anbieter von Kryptogelddiensten geben werde.

Das US-Finanzministerium hat angedeutet, dass es Fortschritte in der Technologie wünscht. Es sagte auch, dass es nicht wolle, dass digitale Vermögenswerte moderne „alte Schweizer Geheimzahl-Bankkonten“ seien.

Das US-Finanzministerium hat noch nicht damit begonnen, digitale Vermögenswerte in großem Maßstab zu verfolgen

Obwohl diese Möglichkeit besteht, hat das Finanzministerium (noch) nicht auf den Einsatz von Instrumenten zur Verfolgung solcher Transaktionen hingewiesen. Das einzige Regelwerk für die grenzüberschreitende Nachverfolgung sind die von der Financial Action Taskforce (FATF) eingeführten Regelungen.

Die FATF hat im vergangenen Jahr die Mitgliedsstaaten aufgefordert, „die Reiseregel“ umzusetzen. Gemäß dieser Regel müssen Virtuals Asset Provider (VASPs) nun Aufzeichnungen sowohl über die Absender als auch über die Empfänger digitaler Vermögenswerte führen.

Dies zielt auf eine weitere Regulierung von Vermögenswerten in Krypto-Währung auf globaler Ebene ab. Es hat zwar seine Vorteile, aber Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre bleiben ein Thema. Angesichts einer zunehmend polarisierten Gesellschaft fürchten viele Bewohner der Vereinigten Staaten staatliche Eingriffe in ihre Finanzen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die unrechtmäßige Überwachung von Transaktionen.

Hier kommen digitale Vermögenswerte ins Spiel. Aufgrund der Technologie, die dahinter steht, sind digitale Vermögenswerte sicher. Sie sind auch unabhängig von politischen Kräften. Es ist dieser Reiz, der viele zu ihnen getrieben hat.

Während sich der US-Präsident in einem Wahljahr befindet, sind die Preise von Bitcoin (BTC) neutral gegenüber den Ereignissen, die in Amerika stattfinden. Dies könnte ein weiterer Pluspunkt für den Krypto-Raum und eine weitere Herausforderung für den amerikanischen Präsidenten sein.